Nachhaltigkeit

Die Marken, die von der BEUTLER fashion group AG vertreten werden, sind bereits seit vielen Jahren ihrer Zeit voraus und haben schon lange - bevor es zum allgemeinen Thema wurde - nach verschiedenen nachhaltigen Standards produziert, bzw. sind in der Beschaffungskette seit jeher nachhaltig.


MAC

 

MAC steht seit 1973 für hochwertige Materialien und einen respektvollen Umgang mit Mensch und Natur. Das Thema Nachhaltigkeit sieht MAC als tägliche Herausforderung, uns in allen Bereichen der Wertschöpfungskette – sozial wie ökologisch –kontinuierlich zu verbessern. PROTECT OUR PLANET demonstriert u.a. unseren Umgang mit der wichtigen und kostbaren Ressource Wasser. Bei den PROTECT OUR PLANET Styles ist der Wasserverbrauch im Vergleich zu gängigen Methoden deutlich reduziert. Zudem setzt MAC Technologien ein, die auf Chemikalien verzichten, die ungefiltert als Gift- und Schadstoffe Gewässer und Trinkwasser verunreinigen können.

                                 

Was bedeutet Nachhaltigkeit für MAC?

Nachhaltige Produkte bieten ökologische, soziale und wirtschaftliche Vorteile. Sie schützen sowohl die Öffentliche Gesundheit als auch die Umwelt während ihres gesamten Lebenszyklus, von der Gewinnung des Rohstoffs bis hin zur endgültigen Entsorgung der Hose.

Ressourcen und Rohstoffe sind endlich und kostbar. Diese gilt es zu sparen und zu schützen. Zahlreiche Stoffe und Produktionswege in der Textilindustrie sind umwelt- und klimaschädlich. MAC geht es darum, die schädlichen Materialien und Chemikalien komplett zu eliminieren bzw. durch weniger schädliche zu ersetzen.

Unser Nachhaltigkeitsansatz geht darüber hinaus und konzentriert sich auf die gesamte Wertschöpfungskette und umfasst Qualität, Rohstoff, Produktion und Social Compliance.

 

Qualität

Nachhaltige Produkte sind qualitativ hochwertig und verzichten auf ökologisch bedenkliche Inhaltstoffe. In der Regel verlängert sich dadurch sogar die Nutzungsdauer des Produktes. Alle MAC Hosen entsprechen EU-Verordnung für Chemikalien (REACh), die den unbedenklichen und verantwortungsvollen Umgang mit Chemikalien regelt. Unsere Hauptlieferanten sind nach STANDARD 100 by OEKO-TEX® zertifiziert. Für alle Produkte und Zutaten, wie Knöpfe oder Nieten, garantieren wir seit über 20 Jahren Nickelfreiheit.

 

Die Weichen für ein nachhaltiges Textilprodukt werden bereits bei der Auswahl der Rohstoffe gestellt: nachwachsende Ressourcen, die wasser- und energiesparend angebaut und sozial verträglich produziert wurden. Wir beziehen unsere Stoffe und Zutaten von Herstellern, denen der Schutz von Gesundheit und Natur am Herzen liegt und die verantwortungsbewusst mit Ressourcen umgehen:

-Technologien, die den Einsatz von Energie, Rohstoffen, Luft und Wasser optimieren

-Zusammenarbeit mit einem Galvanikbetrieb, der 95% weniger Wasser verbraucht

-Einsparung von Ressourcen durch Abwärme-Rückgewinnung

   

Teilnahme an der Greenpeace Detox-Kampagne

-Verwendung von Rohstoffen mit Zertifizierungen, wie GOTS (Global Organic Textile

Standard), EU Ecolabel, Nordic Swan Ecolabel, Textile Exchange

-Einsatz von recycelter Baumwolle oder recyceltem Polyester

-Ab Januar 2020 bezieht MAC 100% seiner Baumwolle als nachhaltigere Baumwolle:

Better Cotton Initiative (BCI), Organic Cotton, ABR: Responsible Brasilian Cotton (ABRAPA), Cotton Made in Africa (CmiA) oder gleichwertig

 

Better Cotton Initiative – BCI

Als Mitglied bei BCI unterstützen wir eine nachhaltige Baumwollproduktion. BCI- Landwirte produzieren Baumwolle umweltschonend, indem sie die negativen Auswirkungen von Düngemitteln und Pestiziden minimieren. Außerdem sorgen sie für die Gesundheit von Wasser und Boden und erhalten so natürliche Lebensräume. Die Landwirte verpflichten sich auch zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen.

 

Produktion

Neben den verwendeten Materialien und Rohstoffen, entscheiden auch Produktionsprozesse, wie nachhaltig eine Hose ist. Technische Innovationen in den Bereichen Wäscherei und Finish ermöglichen uns eine messbar nachhaltigere Hosenproduktion, vor allem was die Reduzierung von Wasser, Energie und Chemikalien betrifft. Dies geschieht durch folgende Maßnahmen in unseren Produktionsstätten:

-Umstellung auf computergesteuerte Trommelwaschmaschinen: 60% weniger Energie, 60% weniger Wasser und 40% weniger Hilfsmittel im Vergleich zu herkömmlichen Barrel-Waschmaschinen

-Einsatz von Laser- und Ozontechnologie in der Vorbehandlung oder im Finish

-Verbesserte Vorbehandlung verringert den Einsatz von Chemikalien bzw. es werden

umweltfreundlichere Alternativen eingesetzt

-Erneuerung des Maschinenparks: Innovative neue Färbe- und Waschmaschinen

sowie Trockner verbrauchen weniger Wasser und arbeiten energieeffizienter (mehr

Beladung möglich, kürzere Laufzeiten etc.)

-Einsatz von ökologischen Chemikalien und Farbstoffen

 

Wie nachhaltig ein Produkt produziert ist, können wir mithilfe einer Software ermitteln. Diese beurteilt die Umweltauswirkungen einer Veredelung einer Hose, d.h. den Wasser- und Energieverbrauch, verwendete chemische Produkte sowie die Auswirkung auf die Gesundheit der Arbeiter. Daraus ergibt sich ein genauer Environmental Impact Measuring (EIM) Score, der uns zeigt, wie nachhaltig eine bestimmt Jeanswaschung ist. Wenn der EIM Score unseren Richtlinien nicht entspricht, können wir Prozesse in der Produktion ändern und so die Nachhaltigkeit verbessern.

 

Social Compliance

Für uns ist wichtig zu wissen, wo und unter welchen Umständen unsere Hosen hergestellt werden. Zu unseren Produzenten unterhalten wir langjährige, vertrauensvolle Partnerschaften. Regelmäßige Besuche unserer Produktionsstandorte schaffen ein vertrauensvolles Verhältnis und tragen zur Qualitätssicherung bei. Wir konzentrieren uns auf wenige, zuverlässige Produktionsstätten, wodurch die Lieferkette transparent bleibt. Die Produktionsstandorte befinden sich fast ausschließlich in Europa. Eigene von MAC ausgebildete Reisetechniker sind in den Produktionsbetrieben vor Ort für die Qualitätssicherung zuständig: Sie überwachen, dass die MAC Qualitätsstandards eingehalten werden und die sozialverträglichen Bedingungen für Arbeiter/-innen in puncto Arbeitszeit, Mindestalter, Entlohnung sowie Sicherheit am Arbeitsplatz gewährleistet sind.

Die Lieferanten befolgen einen Code of Conduct oder sind Mitglied bzw. unterstützen verschiedene sozial verantwortliche Organisationen, wie beispielsweise:

-Labour Behind the Label: weltweite Kampagne für die Rechte von Textilarbeitern

-Sedex: Organisation zur Verbesserung ethischen Verhaltens in der Lieferkette

-Business Social Compliance Initiative (BSCI): Organisation für offenen, fairen und

nachhaltigen Handel

-Textile Exchange: Zertifizierung für nachhaltige Produkte nach Sozialstandards

-Social & Labour Convergence: Organisation zur Verbesserung der

Arbeitsbedingungen


FRAAS

 

Verantwortung ist bei FRAAS ein Klassiker seit 1880.

Noch so ein omnipräsenter Modebegriff ist Nachhaltigkeit. An sich eine feine Sache, aber nur drüber reden, hilft nichts. In der Textilbranche ist ökologisch und ethisch wertvolles Handeln nicht unbedingt an der Tagesordnung. Fast Fashion sorgt dafür, dass die Ware immer billiger wird und sich die Arbeitsbedingungen gleichzeitig weiter verschlechtern. FRAAS empfindet Verantwortung schon seit jeher als Selbstverständlichkeit, steht für eine ehrliche Herstellung, auch wenn sie die Produkte teurer macht und damit im Konflikt mit Profitabilität steht. Und nein, FRAAS trägt nicht nur Verantwortung für das Produkt, sondern auch für weltweit über 600 Mitarbeiter.

 

Wer umweltfreundlich produzieren will, muss in seine Anlagen investieren. Auch das hat FRAAS getan und durch den Einsatz modernster Technik den Stromverbrauch und Gasbedarf erheblich reduziert. Viele der Schals werden in Deutschland gewebt, gefärbt und veredelt. So können sie energie- und ressourcensparend hergestellt und distribuiert werden. Das sieht gut aus, sorgt für ein gutes Gefühl und eine noch bessere CO2 Bilanz.

 

Und ähnlich wie in den Tropen ist es auch um sie sehr schlecht bestellt. Heute finden wir in Deutschland und der Schweiz keine Urwälder mehr und auch die alten Bäume werden zunehmend seltener. Unsere Liebe zum Wald und unser Nachhaltigkeitsdenken, welches FRAAS seit jeher praktiziert wird, ließ eine Kooperation mit dem Urwaldprojekt von Peter Wohlleben entstehen.

FRAAS hat zudem bereits Buchenwald gepachtet – jeder verkaufte TH!NK-Schal vergrößert das Schutz-Areal. 

 

Aus Alt mach Neu.

Wertvolle Naturfasern aus gebrauchter Strickkleidung und Stoffverschnitt feiern bei FRAAS regelmäßig ein Comeback als aktuelle Accessoires. 


BIANCA

 

Seit 2002 betreibt BIANCA eine eigene Produktionsstätte in Bulgarien, die Mitarbeiter sind ausschließlich für BIANCA tätig. Die in Deutschland aufgebaute Unternehmenskultur wird auch im Werk in Bulgarien gelebt und weitergeführt.

 

Hohe soziale Standards wie z.B. Mitarbeiter-Zubringerbusse, monatliche Zuschüsse für gesunde Ernährung, Bezahlung von Kinderhortplätzen, Übernahme von Krankenhaus/Arztkosten in Härtefällen sind auch hier ein grundlegender Bestandteil der Unternehmensphilosophie.

Zudem werden auf dem Firmengelände, sowie auf diversen andere Grundstücken Fallobstbäume und Büsche zur Ansiedlung von Insekten angepflanzt.